Blumenkohl mit Safran

6. Juli 2015

blumenkohlAus einem Buch, an dem ich auch nicht vorbeigehen konnte Yotam Ottolenghi Genussvoll vegetarisch

Selbstverständlich kenne ich Blumenkohl, aus Kindertagen mit Sauce Hollandaise oder mit brauner Butter oder mit Butter und darin gebräunten Semmelbröseln.
Aber nach Art des Herrn Ottolenghi lernte ich ihn komplett neu kennen …. ein Geschmackserlebnis feinster Güte!

  • Zutaten
    Safranfäden,
    ein mittelgroßer Blumenkohl,
    eine rote Zwiebel,
    Sultaninen,
    grüne entsteinte Oliven,
    Olivenöl,
    Lorbeerblätter,
    Salz,
    schwarzer Pfeffer und
    grob gehackte Petersilie

 

  • Zubereitung
    Safranfäden, Sultaninen und Lorbeerblätter mit kochenden Wasser überbrühen und kurz ziehen lassen.
    Den Blumenkohl in Röschen teilen und in eine Auflaufform geben. Alle Zutaten dazugeben und gut verteilen. Im Backofen auf 200 ° ca. 40 Minuten abgedeckt backen. Zwischen durch mal umrühren. Vorm servieren noch ein wenig kleinschrittene Petersilie drüberstreuen.

Wer es genau braucht, das Rezept steht auf Seite 106

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Letzte Woche bei Martin …. allerdings mit Kräuterblätter. Da bei mir aber die Blüten so schön sind, hab ich diese kurzerhand geerntet.

Eine Blüte der Kapuzinerkresse.

Kresse ist auf das altdeutsche Wort kreß zurückzuführen und das bedeutet die Farbe Orange.
Ein sekundärer Inhaltsstoff ist das Senföl, dieses wirkt antibakteriell und hilft u.a. gegen Husten und Schnupfen.
Zum Verzehr geeignet sind die frischen jungen kreisrunden Blätter und die Blüten, sie schmecken leicht scharf.
Das ist nicht nur lecker sondern auch sehr gesund.

desweiteren gab es frische Blüten von Rucola und Dost.

Mit meinem BlütenSalz – getrocknete Beinwell, Wiesensalbei, Vogelwicke und Kleeblüten- wurden die frischen Blüten ergänzt.

Blumenkohl in Salzwasser mit ein wenig Muskatnuss bissfest kochen.
Für den Blumenkohl gab es eine Zitronenbutter -braune Butter mit Zitronensaft – für das Filet habe ich Honig mit Senf verrührt.

Alles auf einem Teller anrichten und mit den Blüten dekorieren. Guten Appetit

Bestens! Danke Martin für die Idee 🙂