Herzhaft eingelegte Brombeeren (Chutney)

4. August 2010

Neuerdings gehe ich ja immer mit Schere, Tüten, Handschuhe etc. bewaffnet in die Natur. Man weiß ja nie, welches besondere Kraut mir über den Weg läuft und auch noch unbedingt in mein Herbarium will.
Heute Morgen lachten mich tiefschwarze Brombeeren und und riefen „Christel pflück uns“🙂
Der Zeitpunkt war auch richtig, denn nach dem 11.Oktober soll man keine Brombeeren mehr pflücken. Eine alte Legende besagt, dass an diesem Tag der Teufel aus dem Himmel vertrieben wurde und in einen Brombeerstrauch fiel, den er daraufhin verfluchte. Nach diesem Tag schmecken die Brombeeren sauer, heißt es!

Das OriginalRezept stammt aus „Was man früher noch wußte“ Christian Verlag

450 g Gelierzucker
300 ml Weißweinessig
1 TL Pimentkörner
1 TL Gewürznelken
2 Zimtstangen
1 kg Brombeeren

Bei mir gab es 1/4 Rezept und statt Weißweinessig selbst angesetzter HolunderblütenEssig!

Zucker mit dem Essig in einen Topf geben und bei schwacher Hitze langsam zergehen lassen. Die Gewürze in einem Teebeutel geben und 5 Minuten in den kochenden Essig hängen. Brombeeren hinzufügen und nochmals 10-15 Minuten köcheln lassen. Dann Brombeeren durch ein Sieb abgießen.

Sterilisierte Gläser zu 2/3 mit den Beeren füllen.

Die Flüssigkeit zurück in den Topf geben und stark kochen, bis ein dicker Sirup entsteht. Die Gläser mit dem Sirup auffüllen und luftdicht verschließen.

Sie schmecken hervorragend zu Brot, Frischkäse und Käse …. aber auch wie heute schon getestet auf einem Eierpfannekuchen ….. Lecker!

9 Responses to “Herzhaft eingelegte Brombeeren (Chutney)”

  1. Mestolo Says:

    Und das, wo heute doch im Gärtner-Blog das Brombeer-Event begonnen hat🙂
    Klingt sehr verlockend, Dein Chutney


  2. Grad heute hat mein Mann die ersten Brombeeren gesammelt. Ich habe sie gleich zu Mark verarbeitet. Diese Version hier ist aber verlockend.

    • kochundbackoase Says:

      Wie machst du das Mark? und was machst du damit?
      Morgen gehe ich wieder sammeln …

      Neugierige Grüße
      Christel

  3. Diamantin Says:

    Das klingt ja total lecker.

    Holunderblüten-Essig? Wie machst Du den?

    Lg Anett


  4. Also dieses Rezept möchte ich auch ausprobieren. Meine Waldbrombeeren werden demnächst reif.
    Liebne Grüße

    Kräuterspatz

  5. leyla Says:

    halli hallo ich bin neu in der Blogger Welt.
    Dein Rezept klingt einfach genial werde das mal ausprobieren.
    Ich wollte dich fragen ob ich dich in meine Blog Liste einfügen darf
    lg
    leyla

  6. utecht Says:

    Klingt lecker, gute Anregung. Bei mir wurde ein rheinischer Trifle aus den Brombeeren:
    http://utecht.wordpress.com/2010/09/05/pezzettino-rheinischer-trifle/


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