Kohlrabiauflauf … frei nach Schnuppschnuess

9. August 2009

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Erst wollte ich schreiben NACHGEMACHT … aber als ich Schnuppschnüss / Küchengeister/ Lavaterra verlinken wollte, und mir die Bilder so anschaute, „grübel“ …. es ist wohl doch was Neues geworden „grins“

Ursprungsrezept

Kohlrabigratin
Zutaten für 4 Personen

800 g Kohlrabi mit dem Gurkenhobel geschnitten
(ist mir etwas zu dünn, deshalb mit dem Messer ca. 3 mm)
Salz, Pfeffer
100 g Joghurt
50 g Sauerrahm
1 Ei
100 g Gorgonzola in kleine Stückchen
1 EL Petersilie

Eine flache Auflaufform mit Butter ausstreichen, Kohlrabi dachziegelartig einschichten, leicht salzen und pfeffern. Joghurt, Sauerrahm und Ei verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Soße über die Kohlrabi gießen. Gorgonzola darauf verteilen.
Das Gratin im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze (180°C) backen. Mit Petersilie garniert servieren.

Im Moment bin ich im Pulverisierungsfieber, alles Mögliche wird getrocknet und dann im Thermomix pulverisiert. Im letzten Jahr habe ich Tomaten eingelegt oder komplett mit Gewürzen (Pfeffer/Salz/Knoblauch getrocknet. Diese Tomaten jetzt pulverisiert geben einen tollen Geschmack an viele Soßen.

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Aprikosen- und Brombeerpulver gibt jetzt hier auch schon. Morgen kommt Spinat an die Reihe für schöne grüne Nudeln.

Aber zurück zum Rezept

Die Soße bestand bei mir aus
1 Ei
kleine Ecke Parmesan
Gorgonzola
1 TL Tomatenpulver
½ Becher Sauerrahm
Salz
Peffer
türkische Paprikaflocken
frisch geriebene Muskatnuss

100 gr. Schinkenwürfel

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Wie bei Jutta auch, passte bei mir die Backzeit nicht. Nach 30 Minuten habe ich für 10 Minuten die Mikrowelle mit 360 Watt zugeschaltet.

8 Responses to “Kohlrabiauflauf … frei nach Schnuppschnuess”

  1. Anna Says:

    sieht ja lecker aus und ich kann mir das echt gut vorstellen- aber im August Kohlrabi?

    • kochundbackoase Says:

      Warum nicht?
      http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlrabi
      „Beim Kohlrabi gibt es in Mitteleuropa Früh-, Sommer- und Herbstproduktion im Freiland, die für den Frischmarkt und die Verarbeitungsindustrie produzieren. Kohlrabi hat eine kurze Entwicklungszeit und wird daher häufig als Vor-, Zwischen- oder Nachfrucht angebaut. Mitteleuropäischer Anbau kann den Markt zwischen Mai und November mit Frischware versorgen. Der Anbau für den Frischmarkt erfolgt dabei überwiegend in Gemüsebaubetrieben, der Anbau für industrielle Verarbeitung in landwirtschaftlichen Betrieben.

      Weit verbreitet ist die Anzucht von Jungpflanzen und die anschließende Pflanzung im Feld. Im Frühjahr werden die Pflanzen mit Einfach- oder Doppelbedeckung abgedeckt. Die Erträge liegen im Frühjahrsanbau bei 20 bis 30 Tonnen pro Hektar, im Sommer und Herbst bei 45 bis 70 Tonnen pro Hektar. Die Ernte erfolgt bei Frischware per Hand. Große Kohlrabi für die industrielle Verarbeitung können mit Kopfkohlerntemaschinen mit speziellem Kohlrabi-Schneidwerk geborgen werden.

      Frühsorten lassen sich schlecht lagern, die Lagerdauer beträgt lediglich zwei bis drei Wochen. Herbstkohlrabi können ohne Laub über mehrere Monate gelagert werden.“

  2. lamiacucina Says:

    der Gratin befindet sich jetzt schon viermal auf meiner Nachmachliste. Deine Pülverchen würden mich auch interessieren.

    • kochundbackoase Says:

      Ich habe es noch nicht gebloggt, kommt noch …
      Ich hatte noch einen Rest Aprikosenpulver im Mixtopf und habe damit den Quark für Käseküchlein angerührt. Richtig lecker frisch mit leicht sauren Geschmack, oder Brombeerpulver im Zwetschgenkuchen ….

  3. lavaterra Says:

    Ich bin ganz begeistert von Deinen experimentellen Thermomix-Rezepten und schon auf die Fortsetzung (Pulver) sehr neugierig. Das Gratin hast Du super aufgepeppt. lg

  4. Jutta Says:

    Was du alles ausprobierst! Pulver aus Aprikosen und Tomaten, Dörrapparat, ich komme!

    Dein Gratin sieht besser aus als meins, sooo appetitlich. Haste fein jemacht!

  5. Sivie Says:

    Von diesem Gratin hätte ich auch gern eine Portion genommen.


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