Mein Schwarzbrot

21. März 2009

An diesem Rezept habe ich lange hin und her probiert. Meistens war es innerhalb kürzester Zeit trocken und nicht mehr als Brotscheibe geniessbar. Weggetan wurde es aber nicht, sondern fein gemahlen und als Soßenbinder für dunkle Soßen eingesetzt.

Die Testphase ist auch schon länger her. Mittlerweile backe ich mit fast ausschließlich mit frischer Hefe und Sauerteig. Dieses habe ich hier aber noch nicht realisiert, es ist für mich einfach super, so wie es ist J

Ein weiteres Phänomen ist, dass sich das Rezept nicht problemlos verdoppeln oder halbieren lässt. Die Konsistent wird eine andere. Viele haben auch versucht, es nach zu backen. Es wurde nie wie das Original von mir. Das Geheimnis war letztendlich ganz einfach. Meine Zutaten wiege ich auf einer Waage von meiner Großmutter und die ist nicht wirklich genau. Angezeigte 280 Gramm waren in Wirklichkeit 380 Gramm.

 

Schwarzbrot        
           
380 Gramm Weizenschrot      
380 Gramm Roggenschrot      
180 Gramm Sesam      
180 Gramm Leinsamen      
180 Gramm Sonnenblumenkerne      
600 Gramm Weizenmehl      
1500 Gramm Buttermilch      
4 Päckchen Trockenhefe      
400 Gramm Rübenkraut      
30 Gramm Salz      
           
     
       
       

 

Weizen und Roggen wird frisch gemahlen. Ich habe die Erfahrung gemacht, mit gekauftem Schrot lässt sich das Schwarzbrot anschließend nicht problemlos dünn schneiden
 

Der Teig darf/soll nicht gehen, sondern wird sofort in den vorgeheizten Backofen geschoben

Kastenform fetten und mit Haferflocken ausstreuen

Backzeit 2:30-3 Std bei 150 Grad
 

 

Gestern war es Teamwork von der Kenwood (schroten) und Thermomix (rühren) bei der Hälte des Rezepts.

Für Teigrühren oder -kneten ist die Kenwood der idealere Partner!

12 Responses to “Mein Schwarzbrot”

  1. Ulrike Says:

    mmh, ich bin so frei und nehme eine Scheibe. Wenn das nur halb so lecker schmeckt, wie das aussieht …

  2. speedy Says:

    Ein tolles Brot. Aber das muss doch eine riesengrosse Kastenform sein, oder? Welche Maße hat sie? Gabi

  3. Sivie Says:

    Sieht toll aus. Sind die Mengen jetzt von Oma’s Waage, oder vo TM ;-)?

  4. kochundbackoase Says:

    @ Ulrike,
    Freunde behaupten, es schmeckt wie es aussieht. Bediene dich!
    @ speedy
    ich habe ein große ausziehbare Brotform von den FeinkostBrüdern
    @ Sivie
    erst Oma`s Waage und dann mit dem TM nachgewogen🙂

  5. Stefan Says:

    mal was ganz anderes!

    Frage: Was meinst du mit Rübenkraut?

  6. Petra Says:

    Das sieht hat ja mehr als köstlich aus. Muss ich unbedingt ausprobieren. DANKE!


  7. Ich habe ja mal ein paar Jahre auf der Grafschaft gewohnt und konnte bei Rüben- und Apfelkraut aus dem Vollen schöpfen (obwohl das Grafschafter Kraut aus Meckenheim kommt). Aber so ein leckeres Brot, das gab es da nicht. Diese schönen saftigen Körner sind ja sensationell.

  8. Bolli Says:

    wow, mein Kompliment!

    Super, da will man ja fast nicht mehr kaufen….

  9. Fred Says:

    Letztes Jahr haben wir eine Brotbackofen gekauft und nun ist das selbstgemachte Brot mein Hobby.Danke für dieses Schwarzbrot-Rezepte,ich werde es bestimmt mal probieren.Ich melde mich dann wieder.Danke.

  10. peppinella Says:

    BOAH! nie-nie-niemals könnte ich das, und verneige mich somit zutiefst vor dir. respekt.


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