Graupensuppe auf Trienter Art

3. Dezember 2008

 

Ihr Buch hab ich schon vor Jahren verschlungen wie den spannensten Krimi.

Deftige Graupensuppe ( Kälberzähnchen ) aus dem Elternhaus mit Pfötchen etc. waren mir ein Graus, aber die feine italienische Variante zählt hier zu den Favoriten.

Das Rezept im Original  Seit 119

285 g Perlgraupen
6 El Olivenöl extra vergine
2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
6 El feingehackter Prosciutto oder Pancetta oder roher Schinken oder gekochter Schinken
1/2 Tl getrocknete Rosmarinblätter oder 1 Tl frischer Rosmarin, sehr fein gehackt
1 El gehackte Petersilie
1 mittelgroße Kartoffel
2 kleine oder 1 große Möhre
1 Brühwürfel
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
2 bis 3 El frisch gemahlener Parmigiano Reggiano

1. Die Graupen in einem Suppentopf geben, 7 1/2 cm hoch mit Wasser bedecken, den Deckel aufsetzen und das Wasser langsam zum Kochen bringen.1 Stunde oder länger kochen, bis die Graupen weich, aber nicht matschig sind.

2. Inzwischen das Öl und die gehackten Zwiebeln in eine kleine Pfanne geben und auf Mittelhitze schalten. Die Zwiebeln hellgelb anschwitzen, dann den gehackten Schinken hinzufügen und 2 bis 3 Minuten unter gelegentlichem Umrühren garen. Rosmarin und Petersilie dazugeben, sorgfältig verrühren und nach knapp 1 Minute die Hitze ausschalten.


 

3. Kartoffeln und Möhren schälen, in kaltem Wasser waschen und fein würfeln.

 

4. Wenn die Graupen gar sind, den gesamten Pfanneninhalt in den Suppentopf geben, gewürfelte Kartoffel und Möhre, Brühwürfel, Salz und reichlich Pfeffer hinzufügen. Ein bisschen Wasser dazugießen, wenn die Suppe zu dick erscheint, dabei gelegentlich umrühren. 

 5. Die Suppe vom Herd nehmen und den geriebenen Käse hineinrühren. Sofort servieren!
 

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3 Responses to “Graupensuppe auf Trienter Art”

  1. Sivie Says:

    Hört sich lecker an. Wird nächste Woche ausprobiert

  2. Houdini Says:

    Bei Graupen stutze ich, dachte an irgendwelche Fettkümpchen, sah das Bild der Suppe erinnerte an Gerstensuppe, sehr, checkte Wiki und siehe da: Rollgerste. Hab heute Gerstensuppe gekocht und wollte sie bloggen. Muss aber jetzt wohl etwas zuwarten, bis frau/man Deine Fotos vergessen haben, denn die Deinige sieht super aus und schmeckt wahrscheinlich auch so.

  3. lamiacucina Says:

    eine Berglersuppe, wie die Bündner Gerstensuppe. Dort mit Bündnerfleisch statt Schinken. Herz- und magenwärmend, wobei selbt ein paar versehentlich hineingeworfene Grieben nicht schaden.


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