Ich bin immer so leicht zu beeinflussen. Es gibt da jetzt so eine Welle in der großen weiten Welt …. glaubt mir, ich habe mich gewehrt …. lange!

Und dann startete meine Hausärztin auch noch einen Vorsorgemarathon. Die Blutwerte liegen alle noch im Rahmen, es deutet sich aber bei mir eine Erbkrankheit an. Mein Vater und auch mein Bruder waren bzw. sind spritzende  Diabetiker und meine Werte sind nur  minimal erhöht, aber immerhin. Mein Blutdruck ist auch trotz Medikamente zu hoch.

Vegan for fit von Attila Hildmann verspricht nicht nur Gewichtsreduktion, sondern auch ein Gesundwerden – bessere Laborwerte!

Ich habe mir jetzt vorgenommen ab Aschermittwoch bis Ostern zu fasten – was bei mir heißt kein Tier zu essen. Ob das 100% vegan sein wird weiß ich noch nicht. Ein Leben ohne Kaffee mit Milch ist im Moment noch undenkbar, Sojaprodukten stehe ich sehr kritisch gegenüber, Fleischersatz wird es auf gar keinen Fall geben.

Bis Mittwoch halte ich mich schon an das Buch, erlaube mir aber die eine oder andere vegetarische Ausnahme ….

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Zutaten für 1 Person
150 g. Blattspinat (bofrost)
50 g weißes Mandelmus
100 ml Wasser (volvic)
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe (Knoblauchgrundstock)
4 getrocknete Tomaten im Öl
15 g geröstete Haselnüsse (oh, da hab ich das Rösten vergessen)
1 Zucchini
3 EL Olivenöl
1 Prise Kurkuma
Salz
Pfeffer
Muskatnuss und Gorgonzola standen nicht im Rezept, ohne den Käse ist es auch vegan!

  • Spinat auftauen lassen
  • Mandelmus mit Wasser verrühren
  • Zwiebel in Scheiben schneiden
  • Tomaten in Streifen schneiden
  • Zucchini mit Spiralo in Spaghettiform schneiden

 

  • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Kurkuma und Knoblauchgrundstöck hinzufügen und andünsten. Mandelcreme und Spinat hinzufügen und weitere 2 Minuten dünsten. Mit Gorgonzola, Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig abschmecken.
  • Zucchini zur Spinat-Mandel-Creme geben und kurz erwärmen. Mit Haselnüssen und den Tomaten bestreut servieren

Ein Anfang ist gemacht, ob ich das vegane Programm ab Mittwoch durchhalte werden wir sehen!

 

 

 

 

 

Zucchinisalat (Ottolenghi)

20. November 2012

Ich will es schon lange, ich weiß gar nicht so genau, warum ich es noch nicht habe???
Weil ich kein Vegetarier bin, weil ich keinen Fleischersatz essen mag?

Päm’s Küche mag ich sehr … sie hat viel geschwärmt, Roberts Küche mag ich, er war überhaupt nicht begeistert und hat es wieder zurückgegeben. Vor kurzem dann bei Heike von Au … allerdings hier das neuere Kochbuch Jerusalem und dann auf englisch, da warte ich lieber auf eine deutsche Ausgabe.

Gestern ist es dann passiert ….

Bei Noemi sprang der Funken über und jetzt ist es meins:

Yotam Ottolenghi Genussvoll vegetarisch

Für mich heißt das jetzt nicht, dass ich meine Essgewohnheiten ändere, ich sehe es als abwechslungsreiches Beilagenbuch – obwohl beim ersten Durchblättern fehlte mir auch kein Fleisch.

Bei der Zubereitung war ich sogar noch kreativer als Noemi, gab es heute Morgen doch nirgendwo Haselnüsse. Ein angeschnittener Pecorino lag im Gemüsefach, was soll ich da extra Parmesan kaufen?

Zutaten:
1 großeZucchini
1 handvoll Erdnüsse
1 EL Olivenöl
Salz und bunter Pfeffer
Balsamico-Essig
ein paar Blatt glatte Petersilie
frisch gehobelter Peccorino
2 TL Erdnussöl

  • Die Zucchini in 1 cm dicke Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marnieren.

  • Die Erdnüsse aus den Schalen befreien und ohne Zugabe von Öl in der Pfanne anrösten. Beiseite stellen.

  • Eine Grillpfanne auf dem Herd stark erhitzen.
  • Die Zucchinischeiben etwa 2 Minuten auf beiden Seiten braten, sie sollen die typischen Grillspuren aufweisen aber nicht durchgegart sein.
  • In eine Schüssel geben und mit dem Balsamico-Essig beträufeln.
  • Wenn die Zucchini abgekühlt sind diese mit der Petersilie und den Erdnüssen vermengen. Auf einem flachen Teller anrichten, mit dem Käse herrichten und mit dem Erdnussöl beträufeln.

Guten Appetit!

Davon gibt es bald mehr :-)

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