Gebackener Kürbis

26. November 2012

Herbst ist draußen, stürmisch, nasskalt …. die bunten Blätter im Wald verwandeln sich in erdbraune Blätter.
Wer genau hinsieht, sieht dass die Sträuche und Bäume Knospen angesetzt haben, dieses ist ihre letzte Handlung vor dem Winter und notwendig, um im Frühjahr mit dem ersten Sonnenstrahl wieder ins Leben zu starten.

In der Küche schlummert noch ein Winzling, ein 1 Personen Hokkaido -Kürbis. Yotam Ottolenghi empfiehlt als herbstliche Vorspeise einen gebackenen Kürbis mit Kardamom, Limette und Chili.
Die Limette ersetze ich durch eine Zitrone, der grüne Chili ist rot ….
Die Hauptperson ist kein Butternusskürbis sondern der o.g. Hokkaido

Zutaten für mich als Hauptmahlzeit:
1 kleiner Kürbis (ich habe ihn nicht gewogen, schätze im nachhinein vielleicht 500 g)
1 Zitrone
Fleur de Sel
2 EL Kardamomkapseln
1 TL Piment
100 g griechischer Joghurt
30 g Sesampaste Tahini (gefunden beim türkischen Händler meines Vertrauens)
1 EL Zitronensaft
1 rote Chilischote in dünne Ringe geschnitten
Korianderblätter

  • Den Backofen auf 210 ° vorheizen

  • Den Kürbis längs halbieren und in 1 cm breite Spalten schneiden. Die Kerne herauskratzen und wegwerfen. Die Spalten auf ein Backblech legen.


  • Die Kardamonkapseln im Mörser aufbrechen, die Samen auslösen, die Kapseln wegwerfen und die Samen grob zerstoßen.
  • Mit Piment und Öl verrühren und die Kürbisspalten damit bestreichen.
  • Die Spalten und Salz bestreuen und ca. 20 Minuten im Backofen garen.

 

 

 

 

  • In der Zwischenzeit den Joghurt mit der Sesampaste (Sesamöl ging alternativ auch) dem Zitronensaft und einer Prise Salz verrühren. Wasser zum Verdünnen habe ich wie im Originalrezept angegeben nicht gebraucht.
  • Die Spalten dekorativ auf einem Teller anordnen und mit der Joghurtsauce beträufeln. Mit Chili und Zitronenscheiben garnieren und servieren

Guten Appetit!

Ich sollte mir angewöhnen, morgens wenn ich aus dem Haus gehe zu überlegen, was ich denn essen möchte ….
nicht planlos über die Märkte schlendern und genauso planlos einkaufen.
Alles frisch, alles schön, alles lecker, alles gesund, alles vegetarisch.
Zuhause in der Küche sehe ich dann …. oh Mann … da liegt ja noch eine Gurke

Hab ich doch ein neues Kochbuch, liest sich gut das Rezept, Kreativität ist gefragt

Reisessig und Koriander mußten ausgetauscht werden

Zutaten für mich:
1 kleine rote Zwiebel
1 Stückchen Ingwer
Fleur de Sel
1 Knoblauchzehe
1 Salatgurke
1 EL Sesam
und statt Koriander glatte Petersilie

für’s Dressing
1 EL Balsamico Essig statt Reisessig
1 TL Zucker
2 EL Sonnenblumenöl
2 TL Sesamöl

  • Die Dressingzutaten mit der in Ringen geschnitten Zwiebel vermischen und 1 Stunde marinieren
  • geschälten Ingwer mit dem Salz im Mörser zerstoßen, Knoblauchzehe hinzugeben und zerdrücken. Zu den Zwiebelringen geben.
  • Sesam ohne Fett rösten – Vorsichtig, die Körner werden ganz schnell schwarz
  • Die Salatgurke der Länge nach halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden.
  • Petersilie waschen und zerrupfen.

Zum Schluss alles miteinander vermischen, abschmecken und geniessen!

Hier gab es noch gegrillte Hühnerbruststückchen und eine Scheibe vom Sonntagsbrot dazu.

Guten Appetit!

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