Kernletee

1. Dezember 2010

Für meinen Präsentationstisch zur Prüfung gab es Leckerchen für Herrchen und Hund,
Hagebuttenleckerchen!

Dafür benötigte ich Hagebuttenmus, die Kerne blieben übrig.

Diese habe ich auf Folie gestrichen und im Stöckli über Nacht getrocknet.

Anschließend wurden diese Platten dann im Thermomix wieder zerkleinert.

Für den Tee kommt ein gehäufter Eßlöffel Kernle in eine feuerfeste Kanne,

mit kaltem Wasser aufgegossen

 

aufkochen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Dieser Tee ist reich an Vitamin C – passend für diese Jahresuzeit :-) – und schmeckt intensiv nach Vanille.

 

 

 

 

 

 

 

Weisheiten

30. September 2010

Aus den Träumen des Frühlings wird im Herbst Marmelade gemacht.

~ Peter Bamm ~

Hagebutten-Chutney

29. September 2010

…. und wieder hatte ich mir zur Aufgabe gemacht reiche Ernte nach Hause zu tragen.
Auf dem Programm standen Hagebutten für ein Chutney.
Neugierig wie ich bin hatte ich dieses Rezept in mein Herbarium kopiert, jetzt sollte es ans Testen, Schmecken und Fotografieren gehen. Und ich verrate jetzt schon, es hat sich gelohnt!

Hagebutten-Chutney
1 kg Hagebutten
150 g fein gewürfelte zwiebeln
100 g Rosinen
350 g Zucker
125 ml Essig

Ingwer
Zimt
NelkenKoriander
Senfkörner fein gemahlen
Die Hagebutten von Blüten und Stielen befreien. Die Früchte längs aufschneiden und die Kerne mit einem kleinen Löffel herausschaben. Am besten zieht man Einweghandschuhe an, um Juckreiz zu vermeiden.
Die Hagebutten waschen. Mit wenig Wasser, den Zwiebelwürfelchen, den Rosinen, dem Zucker und dem Weinessig aufkochen.

Die Gewürze hinzufügen und das Chutney bei schwacher Hitze im offenen Topf etwa 90 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Das Hagebutten – Chutney abschmecken und noch heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Sofort verschließen und an einem kühlen Ort aufbewahren.

Tipp: Das Hagebutten – Chutney wird in der Farbe intensiver und im Geschmack schärfer, wenn man noch etwas Cayennepfeffer dazugibt. Ebenso gut kann man auch etwas Pulver der zerstoßenen roten Chilischote hinzufügen, aber Vorsicht – sie kann sehr scharf durchschmecken!

Leider habe ich mir den Verfasser nicht notiert, ich vermute aber fast Oskar Marti

Soweit das Original, bei mir half der TM.

Alle Hagebutten mit ca. 200 ml Wasser 15 min./Varoma/Stufe 1 in den Mixtopf geben.
In ein feinmaschiges Sieb schütten und mit einem Passierstab (ich hab da noch komplett meinen alten Krups3Mix :-)) passieren. So kann man sich das Gefummel am Anfang sparen.

Zurück bleiben die Kerne.
Jetzt alle Zutaten in den Topf und ca. 45 min./Varoma/Stufe 1 die Masse reduzieren. Bei mir ist es etwas zu fest geworden, die heutige Portion hab ich mit Holunderblütenessig etwas verlängert.

Wallacher rote Oliven

14. September 2010

Wieder mal eine feine Delikatesse vom Wegesrand!

Gewürznelken
1 TL Senfkörner
1 TL Wacholderbeeren
1 EL Salz
1 TL Zucker

500 gr. reife Kornelkirschen
500 ml Rotweinessig

Die gewaschenen Kirschen in ein Glas geben

Die Gewürze gut verteilen
und mit dem Essig auffüllen

und jetzt braucht es Geduld …. mindestens für 2 Monate in den kühlen Keller!

Aber dann :-)

Die Oliven schmecken fantastisch zu Käse und auch Wildgerichten.

Was hab ich denn da gesammelt?

11. September 2010

Jeden Tag, und wirklich jeden Tag entdecke ich neue Pflanzen. Wie blind muß  ich in den  vergangenen Jahre meines Lebens duch die Welt gestapft sein…..

Heute Morgen habe ich folgendes gefunden

Einen Teil der Früchte werde ich wie Oliven einlegen, und aus einem anderen Teil gibt es einen Schnaps gegen Magen-Darm-Leiden.

Da ich ja jetzt weiß, wo der Baum steht,  kann ich dann in der kommenden Zeit auch Gelees, Konfitüren etc. ausprobieren.

Wer weiß, welche Früchte ich gesammelt habe?

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