Erinnert ihr euch noch? Der Blick aus dem Küchenfenster Anfang Mai fiel auf einen tristen Steinhaufen …..
aber dann :-)

Wenige Wochen später wurde ich der Kräutern kaum noch Herr.
Die Kapuzinerkresse rankte und rankte, trieb fröhlich gelbe und orange Blüten – absolut frei von schwarzem Getier.


“Die Kapuzinerkresse ist anders als die meisten anderen heimischen Pflanzen
Zuerst fallen nur ihre kreisrunden Blätter auf, an denen man die Kapuzinerkresse schon von weitem erkennt.

Wenn sie dann zwischen Hochsommer und Herbst ihre leuchtenden Blüten entfaltet, verliert man die interessante Blattform fast aus dem Auge, denn die Blüten sind so schön anzusehen, das man sich an ihnen kaum sattsehen kann.

Obendrein ist die Kapuzinerkresse so schattenverträglich, dass sie auch dunkle Stellen unter Bäumen oder andere Schattenplätze mit Grün und kräftigen Farben erfüllen.

Man kann sowohl die runden Blätter als auch die Blüten essen und mit dem leicht scharfen Geschmack seine Speisen würzen. Das ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund.

Kapuzinerkresse hilft nämlich gegen Erkältung und Husten.”  http://www.heilkraeuter.de/lexikon/kapuzine.htm



Angang August gab ich zwei Hände voll Blüten und junge frische Blätter in weißen Balsamico.

Den Essig habe ich heute von den Blättern/Kräutern befreit und zurück bleibt ein würziger und sehr aromatischer Essig.

Warum heißt die Kapuzinerkresse so? Mit Kresse hat diese Pflanze nichts gemeinsam, am hinteren Ende haben sie aber einen Sporn, der an die Kapuzen von Mönchskutten erinnert. Diese Sporne haben der Pflanze den Namen Kapuzinerkresse eingebracht.

Die Kräuter mag ich auch :-) …. aber ehrlich??? …. Mäuse- oder Kaninchenlöcher interessieren mich mehr *ggg*

Letzte Woche bei Martin …. allerdings mit Kräuterblätter. Da bei mir aber die Blüten so schön sind, hab ich diese kurzerhand geerntet.

Eine Blüte der Kapuzinerkresse.

Kresse ist auf das altdeutsche Wort kreß zurückzuführen und das bedeutet die Farbe Orange.
Ein sekundärer Inhaltsstoff ist das Senföl, dieses wirkt antibakteriell und hilft u.a. gegen Husten und Schnupfen.
Zum Verzehr geeignet sind die frischen jungen kreisrunden Blätter und die Blüten, sie schmecken leicht scharf.
Das ist nicht nur lecker sondern auch sehr gesund.

desweiteren gab es frische Blüten von Rucola und Dost.

Mit meinem BlütenSalz – getrocknete Beinwell, Wiesensalbei, Vogelwicke und Kleeblüten- wurden die frischen Blüten ergänzt.

Blumenkohl in Salzwasser mit ein wenig Muskatnuss bissfest kochen.
Für den Blumenkohl gab es eine Zitronenbutter -braune Butter mit Zitronensaft – für das Filet habe ich Honig mit Senf verrührt.

Alles auf einem Teller anrichten und mit den Blüten dekorieren. Guten Appetit

Bestens! Danke Martin für die Idee :-)

9 1/2 Wochen

21. August 2011

liegen zwischen diesen beiden Fotos (fast)
Ist das nicht irre?
Was ist in diesen Wochen nicht alles passiert  und hat mein Leben so grundlegend verändert  ….

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