Gutes kann so einfach sein …

Beinwell, wie der Name sagt > Beine, Gebeine, Knochen
Well => Gut, aber auch wellen = wallen = wachsen, heilen

Ich habe mir vor 4 Wochen den Knöchel verstaucht, die Bänder gezerrt. Als Soforthilfe gab es Beinwellblätter mit dem Nudelholz überrollt, diese wurden um den Knöchel geschlungen und mit einen einfachen Verband gehalten.

Heute stelle ich Euch eine Beinwelltinktur vor, mit dem selben Effekt, jedoch auch in Zeiten anzuwenden, wenn es in der freien Natur keine Kräuter gibt.

Ich habe Beinwell im Garten, heute habe ich kleine Pflanzen mit Wurzel ausgegraben.

Diese Wurzeln werden von den Blättern getrennt und gereinigt.

kleinschneiden und in ein Glas füllen

mit Alkohol auffüllen, hier gab es 37,5 % Wodka


und zu guter letzt beschriften

Die Flasche darf jetzt für 4-5 Wochen auf die Fensterbank, dann werden Wurzeln und Alkohol wieder getrennt und die Tinktur dunkel aufbewahrt.

Diese Tinktur ist jetzt bis zu 5 Jahren haltbar, ich reibe meine Glieder – wenn sie denn schmerzen – damit ein.
Vielleicht nutze ich auch noch einen  Teil der Tinktur zur Salbenherstellung, dann werde ich davon berichten!

In jedes Glas kommt Knoblauch und Pfefferkörner, aber unterschiedlich Kräuter und in 2 je eine kleine getrocknete Chilischote.

Flaschentomaten geviertelt und mit selbst hergestelltem WildkräuterSalz gewürzt. In meinem Kräutersalz habe ich Schafgarbe, Giersch, Beinwell, Melisse, Waldmeister, Löwenzahn, Rucola, Oregano, Majoran Und Knoblauchsrauke.

Für 5 Stunden bei 70 Grad dürften sie es sich im Stöckli gut gehen lassen

In Gläser geschichtet und mit Sonnenblumenöl aufgegossen.
Für 20 Minuten in den Varoma (Thermomix) zum Vakuumziehen

Jetzt müssen die Gläser nur noch abkühlen und beschriftet werden.

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