Hagebutten-Chutney

29. September 2010

…. und wieder hatte ich mir zur Aufgabe gemacht reiche Ernte nach Hause zu tragen.
Auf dem Programm standen Hagebutten für ein Chutney.
Neugierig wie ich bin hatte ich dieses Rezept in mein Herbarium kopiert, jetzt sollte es ans Testen, Schmecken und Fotografieren gehen. Und ich verrate jetzt schon, es hat sich gelohnt!

Hagebutten-Chutney
1 kg Hagebutten
150 g fein gewürfelte zwiebeln
100 g Rosinen
350 g Zucker
125 ml Essig

Ingwer
Zimt
NelkenKoriander
Senfkörner fein gemahlen
Die Hagebutten von Blüten und Stielen befreien. Die Früchte längs aufschneiden und die Kerne mit einem kleinen Löffel herausschaben. Am besten zieht man Einweghandschuhe an, um Juckreiz zu vermeiden.
Die Hagebutten waschen. Mit wenig Wasser, den Zwiebelwürfelchen, den Rosinen, dem Zucker und dem Weinessig aufkochen.

Die Gewürze hinzufügen und das Chutney bei schwacher Hitze im offenen Topf etwa 90 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Das Hagebutten – Chutney abschmecken und noch heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Sofort verschließen und an einem kühlen Ort aufbewahren.

Tipp: Das Hagebutten – Chutney wird in der Farbe intensiver und im Geschmack schärfer, wenn man noch etwas Cayennepfeffer dazugibt. Ebenso gut kann man auch etwas Pulver der zerstoßenen roten Chilischote hinzufügen, aber Vorsicht – sie kann sehr scharf durchschmecken!

Leider habe ich mir den Verfasser nicht notiert, ich vermute aber fast Oskar Marti

Soweit das Original, bei mir half der TM.

Alle Hagebutten mit ca. 200 ml Wasser 15 min./Varoma/Stufe 1 in den Mixtopf geben.
In ein feinmaschiges Sieb schütten und mit einem Passierstab (ich hab da noch komplett meinen alten Krups3Mix :-)) passieren. So kann man sich das Gefummel am Anfang sparen.

Zurück bleiben die Kerne.
Jetzt alle Zutaten in den Topf und ca. 45 min./Varoma/Stufe 1 die Masse reduzieren. Bei mir ist es etwas zu fest geworden, die heutige Portion hab ich mit Holunderblütenessig etwas verlängert.

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15 Responses to “Hagebutten-Chutney”

  1. wittcami Says:

    Das hört sich Himmlisch an ! L.G.Cami

  2. Petra Says:

    Klingt gut! Ich habe fertiges, rohes Hagebuttenmus und werde es wohl mal damit versuchen.
    Und bei 1 Kilo Hagebutten warst du ganz schön fleissig!
    Viele Grüße

    • kochundbackoase Says:

      Das geht auch. Hagebuttenmus hab ich noch nie gekauft. Was hattest du damit vor?

      • Petra Says:

        Ich habe einen Teil in der Herbsttorte verwendet und noch keine weiteren Pläne. Letztes Jahr wurde Hagebuttenmarmelade daraus. In Würzburg kann man das rohe Hagebuttenmark so 500 g weise auf dem Markt kaufen. Ich hatte Glück, dass meine Männer dieses Jahr zur richtigen Zeit dort waren und mir eines mitgebracht haben. Der Rest wird jetzt gleich dein Chutney. Bin schon gespannt.

  3. lamiacucina Says:

    in der Natur habe ich den Eindruck, dass Hagebutten immer seltener werden. Oder täusche ich mich ?

    • kochundbackoase Says:

      Ich muss gestehen, ich hab da früher nicht so drauf geachtet …. Wenn ich jetzt ein Pfund von einem Strauch pfücke sieht man es ihm nicht an. Wir haben in diesem Jahr wirklich Massen!


  4. ich habe mal Hagebuttengelee gemacht, war eine sau Arbeit, aber das Ergebnis lohnte sich!

    • kochundbackoase Says:

      Versuche es mal mit dieser Methode im TM – Hagebutten plus Wasser. Das Wasser verdunstet ja nachher mit der Varoma-Stellung.

  5. Suse Says:

    Respekt! Die Pulerei mit den kernen hat mich bislang davon abgehalten frische Hagebutten verarbeiten.

    Man muss aber schon die wilden, länglichen nehmen, oder? Die dicken etwas flachen funzen nicht?

  6. Heidi Says:

    Ich hab voriges Jahr Hagebuttenmarmelade gemacht (im Thermomix) war supergut aber die Dinger wollten nicht und nicht weich werden. Nun hab ich gelesen, man sollte sie erst nach dem ersten Frost ernten. Das Chutney würd mich ja schon sehr reizen!

    • kochundbackoase Says:

      … und wenn du Pech hast, sind sie dann matschig.
      Versuche es mal mit meiner Methode und Wasser, vielleicht noch kurz anschreddern (Turbo).Beim TM braucht man manchmal ein bisschen Fingerspitzengefühl :-)


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