Gefüllter Wirsing an Kümmel – Zabaglione
15. März 2009
Der Gärtnerblog hat gerufen …. Dies ist meine Antwort J
Zutaten:
1 Wirsingkopf, 500 gr. Gehacktes halb/Halb, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 trockenes Brötchen, 1 EL scharfer Senf, 1 EL scharfes Ayvar, Salz, frisch gemahlener bunter Pfeffer und Muskatnuss
Für die Zabaglione:
1 TL Kümmel, 2 TL RohRohrzucker, 100 ml Weißwein, 4 Eigelb, 1 Prise Salz

Die äußeren beschädigten Blätter des Wirsings entfernen
ca. 15 schöne ganze Wirsingblätter vorsichtig aus dem Kopf herauslösen
Die Blätter in einem großen Topf mit kochendem Wasser ca. 1 Minute blanchieren und anschließend in kaltem Wasser abschrecken. (im TM Varoma 10 Minuten dampfgaren)



Die restlichen Zutaten vermischen

Eine Schüssel mit einem unbenutzten Geschirrtuch auslegen
Einige Wirsingblätter mit dem Stielansatz nach unten überlappend in das Tuch legen
Einen Teil der FleischMasse auf den Blättern verteilen
Eine weitere Lage mit Blättern einlegen und wieder mit der Füllung belegen.
Diesen Vorgang 3 bis 4-mal wiederholen
Zum Schluss die Enden des Tuches hochziehen und mit etwas Druck den Kohlkopf formen.






Das Tuch hinter dem Kohlkopf zubinden und in einen großen Topf mit leicht köchelnder Gemüsebrühe geben.
Den Kohlkopf ca. 40 Minuten ziehen lassen.

Oder den Varoma mit einem Tortenring erhöhen und 60 min/Varoma/Stufe 2 dampfgaren

Für die Zabaglione den Kümmel mit dem Zucker
20 Sek./Stufe 10 pulverisieren
Rühraufsatz einsetzen
Wein, Eigelb, Salz zugeben und 8 Min./70°/Stufe 3
schaumig aufschlagen


Den Kohl wie eine Torte teilen und auf dem Schaum servieren

Die Grundidee zum “ganzen Kopf” stammt von Johann Lafer, die Zabaglione ist eine Abwandlung aus e&t / kegala VC

15. März 2009 at 20:40
Mit so einem ähnlichen Rezept hat mir ‘mal mein Lieblingskoch Gary Rhodes den Mund wässrig gemacht. Allerdings hatten wir das ohne die lecker aussehende Zabaglione.
Sieht gut aus, klingt gut und schmeckt bestimmt noch besser …
15. März 2009 at 22:29
Das ist ja ein tolles Rezept und so wunderschön präsentiert!
Wenn ich es noch irgendwie im Speiseplan unterbringe, bevor die Wirsing-Saison vorbei ist, werd ich das auf jeden Fall ausprobieren. Ansonsten muss es bis zur nächsten Saison warten ;o)
16. März 2009 at 1:54
Deine Präsentationen werden ja jedes Mal noch getoppt = toll!! Und das Rezept gefällt mir super gut!
16. März 2009 at 7:56
sieht sehr schön aus und schmeckt mit der herzhaften Füllung bestimmt toll.
16. März 2009 at 8:36
Ein ganzer gefüllter Kohl! Super Idee und so schön ausführlich erklärt!
16. März 2009 at 10:57
lecker, und sieht so toll aus!
Ich muss mal langsam in die Pötte kommen, wir haben Frühling und da habe ich dann bald keine Lust mehr auf Kohl….
16. März 2009 at 18:39
@ Ulrike,
deine Variante werde ich als nächstes ausprobieren
@ Steph und Eva
ich habe heute entdeckt, dass man direkt von Word aus bloggen kann. Wenn man/frau es denn auch begriffen hat, wie es geht, ist selbst die Anzahl der Fotos kein Thema mehr. Dank food-o-graphie hab ich mich ja auch mit der kleinen ixus auseindergesetzt, und sie steht jetzt jederzeit griffbereit auf Winzstativ in der Küche.
Ich glaube, die EOS kann ich verkaufen
@ lamiacucina
danke
@ sammelhamster
nicht meine Idee, die stammt von J.L.
@ Bolli
der nächste Winter kommt bestimmt
16. März 2009 at 22:26
Gut gebrüllt, Löwe! Das ist ja ein tolles Rezept mit einer wunderbaren Schritt-für-Schritt-Anleitung. Bestens!
20. März 2009 at 20:43
Wir rufen doch immer gerne, wenn dabei so leckere Rezepte rauskommen!
Danke fürs Mitmachen beim Garten-Koch-Event!
14. April 2009 at 14:00
Hmmm. das liest sich prächtig! Irgendwie kann ich zwar schon keinen Kohl mehr sehen, nach dem langen Winter. Aber ich denke für den Frühling und Sommer ließe sich das vielleicht “auffrischen” indem man einen großen Eisbergsalat nimmt. Da kommt gleich meine Experimentierfreude in mir hoch